Woran erkennt man gute Barfußschuhe?

Eigentlich ist es gar nicht so schwer die Parameter für einen gesunden Schuh festzulegen. Unter Beachtung der physiologischen Voraussetzungen kann man relativ schnell erkennen, wodurch ein Schuh den Fuß in seiner natürlichen Funktion behindert oder ihn darin unterstützt.

Wir möchten euch auf einen Erklärungsansatz von Vicobarefoot aufmerksam machen sowie euch unsere eigenen „5 Goldenen Regeln für gesunde Schuhe“ vorstellen.

Vivobarefoot hat sich Gedanken gemacht

Der Barfußschuhhersteller Vivobarefoot hat die wichtigsten Faktoren eines optimalen Schuhs sehr schön zusammengefasst:

  1. Die Empfindungsrückmeldung muss erhalten bleiben: eine Sohle sollte so dünn sein, dass sie die natürlich Fähigkeit des Fußes zur Propriozeption nicht behindert.
  2. Verletzungsschutz gegen spitze und harte Gegenstände: Die Sohle soll in der Lage sein die empfindliche Fußsohle vor Verletzungen zu schützen, vor allem spitze Gegenstände stellen ein Risiko dar.
  3. Geringes Gewicht und optimaler Schwerpunkt: Der Fuß sollte nicht aus seinem natürlich Gleichgewicht gebracht werden. Versuche doch mal einen Schuh an der Sohle auf einem Finger zu balancieren. Idealerweise sollte der Schwerpunkt zwischen Ferse und Zehen sein, im Zweifel leicht in Richtung der Ferse. Ob das mit Stöckelschuhen gelingt?
  4. Ausreichend Bewegungsspielraum: Bei jeder Form der Fortbewegung ist es notwendig, dass die Zehen (vor allem der große Zeh) sich der Bewegung anpassen, sowohl horizontal als auch vertikal. In zu engen Zehenboxen ist das nicht möglich, da die Zehen gefangen sind. In diesem Zusammenhang ist auch ein flexibles Obermaterial von Bedeutung, da sich ansonsten das Fußgewölbe nicht nach oben aufrichten kann.

Die 5 goldenen Regeln für gesunde Schuhe

Daran angelehnt und etwas angepasst möchten wir euch unsere persönlichen „4 Goldenen Regeln für gesunde Schuhe“ vorstellen.

Regel Nummer 1: Sprengung so gering wie möglich

Auf die Nachteile eines Absatzes sind wir bereits an anderer Stelle eigegangen. Bei vielen Barfußschuhen gibt es keinen Höhenunterschied zwischen dem Vorderfuß und der Ferse, der als Sprengung bezeichnet wird. Eine Sprengung von 0mm entspricht dem natürlichen Stand am ehesten, wobei eine leichte Sprengung von wenigen Millimetern noch als akzeptabel angesehen werden kann.

Regel Nummer 2: Sohle so flexibel und dünn wie möglich

Die Beweglichkeit des Fußes mit allen Zehen und den damit verbundenen Knochen in alle Richtungen ist von elementarer Bedeutung. Nur dann kann die Fußmuskulatur ihrer Aufgabe nachkommen. Jede Art von Stütze oder Verstärkung im Sohlenbereich beeinträchtigt den Fuß darin, deshalb haben gute Barfußschuhe eine sehr flexible Sohle.

Eine möglichst dünne Sohle hat darüber hinaus den Effekt, dass die Sinneswahrnehmungen des Fußes beim Auftreten vollständig wahrgenommen und vom Gehirn verarbeitet werden, mehr dazu unter dem Stichwort Propriozeption.

Regel Nummer 3: Zehenbox so groß wie möglich

Die Zehen müssen sich relativ frei bewegen können, das ist nur möglich wenn die Zehenbox ausreichend Raum bietet. Man kann das bei vielen Barfußschuhen auf den ersten Blick erkennen, wenn man sich die Breite im Vorderfußbereich anschaut.

Regel Nummer 4: Obermaterial so weich und anschmiegsam wie möglich

Das Fußgewölbe ist je nach Belastung stärker oder schwächer ausgeprägt. Damit dieser Anpassung stattfinden kann braucht man einen Schuhe, dessen Obermaterial elastisch ist und das Fußgewölbe nicht einschnürt.

Regel Nummer 5: Geringes Gewicht

Zu hohes Gewicht der Schuhe stört vor allem bei einem ungünstigen Schwerpunkt die Funktion der Füße. Deshalb sollten Schuhe so leicht wir möglich sein.

Quellen

http://trainingclinic.vivobarefoot.de/de/index.htm

 

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