Wie fängt man richtig an mit Barfußschuhen?

So natürlich und gesund das Tragen von Barfußschuhen auch ist, am Anfang ist etwas Geduld zu empfehlen. Falls eure Füße und die entsprechende Muskulatur durch langes Tragen von festen und stützenden Schuhen geschwächt sind, solltet ihr schrittweise vorgehen und euch nicht sofort einen Marathon ohne Schuhe als Ziel setzen.

So oft wie möglich auf Schuhe verzichten

Das einfachste und beste Training ist: verzichtet komplett auf Schuhe wann immer es möglich ist. Das fängt in den eigenen vier Wänden an, also stellt die Hausschuhe und Schlappen in die Ecke und trainiert eure Füße ganz automatisch. Auch im Garten oder beim Spaziergang im Park kann man den Füßen etwas Freiheit gönnen.

Barfußschuhe im Alltag einsetzen

Die normalen Alltagsbelastungen erfordern in der Regel keine lange Anpassungszeit, aber testet eure neuen Schuhe doch einfach erstmal auf einem einstündigen Spaziergang oder auf dem Weg zum Einkaufen. Falls ihr keine Beschwerden verspürt (und ein leichter Muskelkater zählt nicht als Erkrankung) könnt ihr die Zeit in Barfußschuhen sukzessive erhöhen.

Bei mir ist es so, dass ich inzwischen Probleme und Schmerzen habe, wenn ich festes oder enges Schuhwerk trage, die Füße haben Sie so sehr daran gewöhnt sich frei bewegen zu können das jede Abweichung davon als unangenehm empfunden wird.

Verlasst euch einfach auf euren Körper und hört auf die Signale, die er euch sendet.

Barfußschuhe beim Laufen einsetzen

Beim Sport, vor allem bei laufintensiven Sportarten, ist etwas mehr Vorsicht anzuraten. Barfußschuhe erfordern in vielen Fällen eine Anpassung des Laufstiels. Dicke Sohlen, erhöhte Absätze und andere Faktoren wie die starke Dämpfung haben bei vielen Menschen dazu geführt, dass sie beim Laufen zuerst mit der Ferse aufkommen und dann über den ganzen Fuß abrollen bis zum nächsten Abstoß über die Zehen.

Mit Barfußschuhen oder ganz ohne Schuhe ist eine Umstellung auf Vorderfuß- oder zumindest Mittelfußlaufen unumgänglich. Probiert es doch einfach mal aus und lauft barfuß auf einem weichen Untergrund wie einer Wiese. Normalerweise wechselt man dabei ganz automatisch und ohne bewusste Anstrengung auf einen solchen Laufstil, alles andere ist nämlich recht unangenehm. Der „Nachteil“ des Vorderfuß- oder Mittelfußlaufens ist die stärkere Beanspruchung der Wade – was natürlich langfristig kein Nachteil ist sondern den Muskelaufbau in der Wade fördert.

Die Auswirkungen der Laufstile werden in dem folgenden Video sehr gut erklärt.

Dieses Video ansehen auf YouTube.

Um dem Körper die Zeit zur Umstellung zu geben solltet ihr erstmal schrittweise vorgehen, das kann wie in einem der folgenden Beispiele aussehen:

  • Zieht die Schuhe einmal wöchentlich für einen Regenerationslauf an oder als Orientierung auf 10% deiner Gesamtlauftrecke
  • Macht euer Lauf-ABC barfuß oder mit Barfußschuhen
  • Dehnungs- und Kräftigungsübungen für die Füße machen

Einen sehr ausführlichen Plan zur Umstellung auf das Barfußlaufen hat der Hersteller Vibram fivefingers erstellt.

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